Martin Schneider, Ortsvorsteher von Otzenhausen, und sein Stellvertreter Johannes Peter spendeten 300 Euro an das „Haus am Ringwall“, eine Pflegeeinrichtung des Schwesternverbandes. Die Hälfte des Geldes hatten die beiden einige Monate zuvor bei der „Survive the Night“-Veranstaltung in der Hunnenringhalle gewonnen. Die Ortsvorsteher entschieden sich dafür, den Betrag aus dem eigenen Säckel zu verdoppeln, sodass eine stolze Summe für die Pflegeeinrichtung in Otzenhausen und deren Bewohner*innen zusammenkam.
Da freuten sich die Senior*innen, als Ortsvorsteher Martin Schneider mit seinem Stellvertreter Johannes Peter an einem Donnerstagmorgen im März mit einem großen Spendenscheck im Eingangsbereich des „Haus am Ringwall“ aufwarteten. Gleich verwickelten einige Senior*innen die Gäste in Gespräche und tauschten sich mit den Ortsvorstehern aus. Einrichtungsleitung Manuela Kohl und ihr Team sowie die Bewohner*innen freuten sich sehr über die Zuwendung und bedankten sich herzlich. Das Geld soll schon bald für die Verschönerung der Balkone der Einrichtung verwendet werden. Dazu haben die Azubis ein Konzept erarbeitet, wie sie dies zusammen mit den Bewohner*innen umsetzen möchten. Von der Auswahl der Blumen, über das Eintopfen und die künftige Pflege der Pflanzen sowie die Möblierung der Balkone – es soll ein gemeinsames Projekt von Jung und Alt werden und die 300 Euro können da gut weiterhelfen.
150 Euro gewannen Martin Schneider und Johannes Peter übrigens als Team bei der Teilnahme der „Survive the Night“-Veranstaltung Ende letzten Jahres. Diese veranstalteten die Jugendclubs Nonnweiler, Bierfeld, Otzenhausen, Braunshausen und Primstal, in Kooperation mit der Idee.On GmbH, dem Was Geht?! e.V. und dem Mehrgenerationenhaus Nonnweiler. Dabei galt es, bei verschiedenen actionreichen Spielen, wie Montagsmaler und einem Vertrauenslabyrinth, möglichst gut abzuschneiden – was den Ortsvorstehern sehr gut gelang, denn sie erhielten den ersten Preis. Martin Schneider erzählt: „Wir dachten dann, oft geht es in der Gemeinde um die Jugend und wir wollten nun den Senioren mal was Gutes tun. Unseren Preis (ein Gutschein im Wert von 150 Euro) haben wir in Geld umgesetzt und den Betrag verdoppelt, sodass wir nun eine schöne Summe übergeben können.“ Außerdem kündigte er an, dass er dabei ist, zusammen mit der Gemeinde für die Bewohner*innen die Möglichkeit zu schaffen, über den Feldwirtschaftsweg, der an der Pflegeeinrichtung entlangläuft, besser und sicherer in die Ortsmitte zu gelangen. Dazu sollen in den nächsten Monaten verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden. Auch ein Grillnachmittag nach Abschluss des Schüler-Bewohner*innen-Projekts, bei dem die Ortsvorsteher selbst die Grillzange schwingen, ist fest zugesagt.
Herzlichen Dank für die großzügige Spende und den Besuch!

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